Die besten Handcremes im Test 2025
Rissige und trockene Hände sind nicht nur im Winter ein Problem, sondern sorgen ganzjährlich für Schmerzen und juckende Haut. Hier hilft nur eins: Handcreme. Doch welches Produkt bringt eine schnelle und auch langfristige Lösung? Wir haben die beliebtesten Produkte für Sie unter die Lupe genommen.
Ratgeber
1. Worauf ist bei einer guten Handcreme zu achten?
Eine gute Handcreme sollte in erster Linie auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein. Besonders wichtig sind hochwertige und gut verträgliche Inhaltsstoffe. Feuchtigkeitsspender wie Glycerin, Urea oder Panthenol sorgen für geschmeidige Haut, während pflegende Bestandteile wie Sheabutter, Mandel- oder Jojobaöl die Hautbarriere stärken und schützen. Vitamin E wirkt zusätzlich antioxidativ und unterstützt die Regeneration beanspruchter Hände. Wer empfindliche oder allergieanfällige Haut hat, sollte zudem auf Duftstoffe, Alkohol und Parabene verzichten.
Die Pflegewirkung sollte dem jeweiligen Hauttyp entsprechen: Trockene Hände profitieren von reichhaltigen Formulierungen mit Urea oder Sheabutter, während bei rissiger, gereizter Haut beruhigende Wirkstoffe wie Kamille oder Panthenol ideal sind. Für normale Haut eignen sich leichte Cremes mit Aloe Vera oder Glycerin, die schnell einziehen und keinen klebrigen Film hinterlassen. Tagsüber sind besonders solche leichten, schnell einziehenden Cremes praktisch, während für die Nacht auch eine reichhaltigere Pflege sinnvoll sein kann, um die Regeneration über Nacht zu fördern.
Zusätzliche Funktionen wie Kälteschutz im Winter, ein integrierter Lichtschutzfaktor für sonnige Tage oder antibakterielle Eigenschaften können je nach Lebensstil ebenfalls wichtig sein. Wer Wert auf Nachhaltigkeit legt, sollte auf dermatologisch getestete Produkte mit zertifizierter Naturkosmetik und möglichst umweltfreundlicher Verpackung achten. Insgesamt ist eine gute Handcreme ein Pflegeprodukt, das sich angenehm auftragen lässt, zuverlässig schützt und die Haut langanhaltend pflegt – ohne zu beschweren.
2. Welche Inhaltsstoffe sollten Sie bei einer guten Handcreme meiden?
Bei einer guten Handcreme sollten Sie bestimmte Inhaltsstoffe möglichst meiden, um Hautirritationen, Trockenheit oder allergische Reaktionen zu vermeiden. Besonders problematisch sind:
1. Mineralöle (Paraffine, Petrolatum, Mineral Oil):
Diese aus Erdöl gewonnenen Stoffe legen sich wie ein Film auf die Haut, verhindern das natürliche Atmen der Haut und können langfristig zu Trockenheit führen.
2. Silikone (z. B. Dimethicone):
Sie sorgen zwar für ein glattes Hautgefühl, pflegen aber nicht nachhaltig. Zudem sind sie schwer biologisch abbaubar und umweltschädlich.
3. Parabene:
Diese Konservierungsstoffe stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein, und werden mit verschiedenen Gesundheitsrisiken in Verbindung gebracht.
4. PEG-Derivate (Polyethylenglykol):
Sie werden oft als Emulgatoren verwendet, können jedoch die Haut durchlässiger für Schadstoffe machen.
5. Künstliche Duftstoffe (Fragrance, Parfum):
Diese können bei empfindlicher Haut Reizungen oder allergische Reaktionen auslösen – besonders bei sensibler oder zu Ekzemen neigender Haut.
6. Alkohol (Alcohol denat.):
Er wird oft zur Konservierung oder als Lösungsmittel eingesetzt, kann aber die Haut austrocknen und reizen, vor allem bei häufigem Gebrauch.
7. Mikroplastik (Polyethylen, Acrylate):
Diese winzigen Kunststoffpartikel sind problematisch für Umwelt und Gesundheit und sollten möglichst vermieden werden.
Wer empfindliche Haut hat oder Wert auf eine nachhaltige Pflege legt, sollte auf zertifizierte Naturkosmetik oder dermatologisch getestete Produkte mit möglichst wenigen und gut verträglichen Inhaltsstoffen zurückgreifen.
3. Wie wird eine Handcreme richtig verwendet?
Damit eine Handcreme ihre volle Wirkung entfalten kann, ist die richtige Anwendung entscheidend:
1. Hände vorher reinigen:
Waschen Sie Ihre Hände gründlich mit warmem Wasser und milder Seife. So entfernen Sie Schmutz, Bakterien und Rückstände, damit die Creme besser einziehen kann.
2. Hände gut abtrocknen:
Trocknen Sie Ihre Hände sanft ab – besonders zwischen den Fingern. Feuchtigkeit kann die Wirkung der Handcreme beeinträchtigen.
3. Eine kleine Menge verwenden:
Meist genügt bereits eine haselnussgroße Menge. Zu viel Produkt kann einen unangenehmen Film auf der Haut hinterlassen.
4. Gründlich einmassieren:
Verteilen Sie die Creme gleichmäßig auf beiden Händen und massieren Sie sie sanft in die Haut ein – auch auf den Handrücken, zwischen den Fingern, rund um die Nägel und in die Nagelhaut.
5. Regelmäßig anwenden:
Idealerweise nach jedem Händewaschen sowie abends vor dem Schlafengehen. So bleibt die Haut durchgehend gepflegt und geschützt.
Tipp:
Für besonders trockene oder beanspruchte Hände kann über Nacht eine reichhaltige Creme dick aufgetragen und mit Baumwollhandschuhen abgedeckt werden – das intensiviert die Wirkung deutlich.








