Staubsauger-Roboter haben sich in den vergangenen Jahren von einfachen, zufällig navigierenden Helfern zu hochentwickelten Haushaltsgeräten mit Laser-Navigation, künstlicher Intelligenz und automatischen Entleerungsstationen entwickelt. Die Auswahl ist heute größer denn je und ebenso die Unterschiede in Leistung, Ausstattung und Preis.
Um Klarheit in die große Auswahl zu bringen, haben wir die aktuellen Modelle führender Hersteller miteinander verglichen. Dabei standen nicht nur die Reinigungsleistung auf unterschiedlichen Bodenarten im Fokus, sondern auch Aspekte wie Navigation, Bedienkomfort, Lautstärke, Akkulaufzeit sowie die Qualität der App-Steuerung.
Nachfolgend zeigen wir Ihnen, welche Geräte im Alltag wirklich überzeugen, wo die jeweiligen Stärken und Schwächen liegen und welcher Staubsauger-Roboter das beste Gesamtpaket für unterschiedliche Wohnsituationen bietet.
Platz 1


Test-Note: 1,3
1. MOVA V50 Ultra Complete Staubsauger-Roboter
Der MOVA V50 Ultra Complete gehört aktuell zur Spitzengruppe der Saug-Wisch-Roboter: Mit hoher Saugleistung, intelligenter Navigation und sehr umfangreicher Basisstation liefert er eine hervorragende Bodenreinigung und maximalen Komfort. Für Haushalte mit mehreren Bodenarten oder wenn Sie möglichst viel automatisieren möchten, ist er eine der besten Optionen auf dem Markt. Kleinere Schwächen, etwa in der Objekterkennung oder beim Wischen auf Teppichen, trüben das Gesamtbild nur wenig.
799,00 EUR
Sehr hohe Saugleistung (bis 24.000 Pa) — auch für feinen Staub und Tierhaare stark geeignet
Gute Reinigung von Hartböden und Teppichen, inklusive automatisch angepasster Saugkraft und Teppicherkennung
Umfangreiche Navigation mit LiDAR + Kamera + Sensorik, zuverlässige Raumkartierung und Hinderniserkennung
Selbstreinigende Basisstation inklusive Absaugung, Mopppflege (Waschen, Trocknen, UV-Desinfektion) und großer Staubbeutel
Warmwasser-Wischfunktion und sehr gute Moppleistung auf Hartböden
Viel Zubehör und Ersatzteile im Lieferumfang (Bürsten, Filter, Mopps, Staubbeutel)
Flexible Bedienung via App und Sprachsteuerung, zahlreiche Einstellmöglichkeiten, Smart-Home-Integration
Wischleistung auf Teppichen oder stark strukturierten Böden kann schwächer sein als bei spezialisierten Wischsystemen
Folgekosten durch Staubbeutel; regelmäßiger Wechsel notwendig
Test-Note: sehr gut (1,3)
Saugleistung:
sehr gut (1,0)
Navigation:
sehr gut (1,0)
Akku:
gut (2,0)
Station:
gut (2,0)
Bedienung:
sehr gut (1,0)
Lautstärke:
sehr gut (1,0)
Garantie/ Service:
sehr gut (1,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: All-in-One-Geräte als Premium-Saug- und Wischroboter mit Absaug- und Selbstreinigungsstation
Abmessungen & Bauform: 35 x 35 cm und 11,05 cm Höhe, runde Form
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Der V50 Ultra Complete erreicht eine beeindruckende Saugleistung von bis zu 24.000 Pa. Damit liegt er deutlich über vielen herkömmlichen Saugrobotern (die typischerweise deutlich weniger bringen) und zählt zu den leistungsstärksten Modellen auf dem Markt. In der Praxis überzeugte er deutlich: Er saugte sowohl feinen Staub als auch gröberen Schmutz zuverlässig auf, selbst eingetretene Wollflusen waren für ihn kein Problem.
Die Bürstenanordnung kombiniert eine Hauptbürste mit mindestens einer Seitenbürste, laut Herstellerversprechen mit Anti-Verhedderung. Laut Nutzer*innen zeigte sich, dass der Roboter Haare gut aufnimmt und sich diese nicht oder nur selten um die Bürsten wickeln.
Die Teppicherkennung funktioniert, und der Roboter steigert bei Teppichböden automatisch die Saugkraft, was die Reinigung dort effizienter macht. Rand- und Eckenreinigung gelingt gut, unterstützt durch eine ausfahrbare Seitenbürste bzw. Wischmodul. Das sorgt dafür, dass auch nahe an Wänden und Möbelkanten gründlich gesaugt bzw. gewischt wird.
Hinzu kommt eine sehr gute Wischfunktion: Der Roboter nutzt eine Wischmopp-Technologie und kann mit warmem Wasser wischen, ein Plus, vor allem bei stärkeren Verschmutzungen oder bei Bedarf nach hygienischer Reinigung. Allerdings scheint die Wischleistung historisch etwas schwächer als die Saugleistung, bei stark strukturierten Böden oder Teppichen kann das Ergebnis weniger überzeugend sein.
Navigation & Orientierung
Der MOVA V50 Ultra Complete navigiert mit einem modernen System: Er kombiniert einen einfahrbaren dToF-/LiDAR-Turm mit zusätzlich strukturierter Lichtkamera, LED-Beleuchtung und Sensorik für Hinderniserkennung und Kartierung. Damit kann er effizient Räume kartieren, eine virtuelle Karte erstellen und sogar mehrere Etagen speichern. Hindernisse und Gegenstände (z. B. Möbel, Kabel, kleinere Objekte) erkennt er in den meisten Fällen zuverlässig und umfährt sie.
Die Pfadplanung ist durchdacht: Meist fährt er entlang der Ränder zuerst und arbeitet sich systematisch in den Raum hinein, das sorgt für eine gleichmäßige und effiziente Abdeckung.
Allerdings berichten Nutzer*innen vereinzelt von Schwächen bei sehr kleinen oder ungewöhnlichen Hindernissen. Hier kann die Erkennung je nach Lichtverhältnissen oder Bodenbeschaffenheit schwierig sein. Trotz dieser kleinen Einschränkungen gehört das Navigationssystem insgesamt zu den leistungsfähigsten in dieser Preisklasse.
Akku & Laufzeit
Der Hersteller gibt eine Akkulaufzeit von rund 2,5 Stunden an. Das reicht in vielen Haushalten aus, um größere Wohnungen oder sogar ganze Etagen auf einmal zu reinigen. Im Alltag bedeutet das: Bei normaler Nutzung schafft der Roboter mehrere Durchgänge, bevor er zurück zur Ladestation muss. Die Rückkehr zur Ladestation erfolgt automatisch. Dies ist eine Selbstverständlichkeit für ein Modell dieser Klasse.
Die Ladezeit wird von Herstellerseite nicht immer zentral genannt. In Berichten wird sie als akzeptabel beschrieben, kaum als störender Faktor erwähnt.
Behälter & Station
Die Staubkammer im Roboter selbst fasst etwa 300 ml. Die mitgelieferte Basisstation nimmt den Staub automatisch auf. Der Staubbeutel der Station fasst laut Hersteller ca. 3,2 Liter und soll bis zu mehreren Wochen bzw. Monaten reichen, bevor er gewechselt werden muss.
Die Wischpads werden nach dem Wischen in der Station automatisch gereinigt, inklusive Heißwasserreinigung, Trocknung und UV-Desinfektion. Dadurch bleiben Mopps hygienisch sauber und unangenehme Gerüche werden reduziert.
Der Frischwasserbehälter der Basisstation sowie ein Schmutzwasserbehälter sind vorhanden, die Station sorgt für Auffüllen, Entleerung und Pflege ohne manuelles Eingreifen. Insgesamt macht die Station den V50 sehr wartungsarm: Ein großer Pluspunkt gegenüber vielen Wettbewerbern.
Bedienung & App-Funktionen
Die zugehörige App ist laut vielen Testberichten übersichtlich, intuitiv und funktional umfangreich: Sie können Reinigungspläne anlegen, Bereiche oder Sperrzonen definieren, Saugleistung und Wassermenge regulieren, Teppicherkennung & Mopphöhe konfigurieren und mehr.
Darüber hinaus unterstützt der Roboter Sprachsteuerung und Smart-Home-Integration (z. B. über Alexa oder Google Assistant), was die Steuerung bequem macht. Viele Nutzer*innen loben, dass der Bedienkomfort sehr hoch ist und der Grad an Automatisierung im Alltag spürbar Zeit spart.
Lautstärke & Verhalten
Von Nutzer*innen wird das Fahr- und Sauggeräusch als vergleichsweise leise beschrieben, also deutlich angenehmer als bei vielen klassischen Staubsaugern. Das Navigationsverhalten wirkt meist ruhig und zielgerichtet. Der Roboter weicht Hinternissen aus und fährt systematisch die Räume ab. Die Höhenautomatik (durch einfahrbaren LiDAR-Turm) erlaubt ihm, auch unter tiefe Möbel zu fahren, was ihn flexibel im Alltag macht.
Einziger Kritikpunkt bei einigen Nutzerberichten: Bei komplexen Hindernis- und Möbelkonstellationen kann die Objekterkennung mitunter unsicher sein, dann kann der Fahrtweg etwas zögerlich wirken.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Der V50 Ultra Complete wird als „Complete“-Variante ausgeliefert, inklusive umfangreichem Zubehör (Ersatz-Bürsten, Filter, Mopps, Staubbeutel etc.), sodass Sie in den ersten Monaten kaum etwas nachkaufen müssen.
Die Basisstation mit automatischer Entleerung, Moppreinigung, Trocknung und UV-Desinfektion hält das Gerät hygienisch und pflegeleicht. Das Werbeversprechen, ein „All-in-One“-System zu bieten, wird damit sehr gut eingelöst.
Ein kleiner Wermutstropfen: Durch die Nutzung von Staubbeuteln entstehen Folgekosten, wer viel saugt, sollte das berücksichtigen.
Fazit
Der MOVA V50 Ultra Complete bietet ein nahezu komplettes Paket aus starker Saugleistung, intelligenter Navigation, sehr komfortabler Selbstreinigungsstation und durchdachter Bedienung. Für Haushalte mit mehreren Bodenarten, Möbeln mit unterschiedlichen Höhen oder Haustieren ist er besonders gut geeignet. Er erspart viel manuelle Arbeit und überzeugt mit gründlichem Saugen und solider Wischleistung.
Der Preis liegt im Premium-Segment, und angesichts der zahlreichen Funktionen, des Lieferumfangs und der Zeitersparnis ist das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt sehr gut, gerade, wenn Komfort und Automatisierung für dich wichtig sind.
Platz 2

Test-Note: 1,6
2. ECOVACS DEEBOT T30C Omni (Gen 2)
Der DEEBOT T30C OMNI Gen 2 ist ein leistungsstarker Saug- und Wischroboter mit automatischer Absaug- und Moppreinigungsstation. Er bietet ein gutes Gesamtpaket aus Reinigungskraft, Komfort und Automatisierung. Besonders geeignet ist er für Haushalte mit mehreren Bodenarten, Haustieren oder Personen, die möglichst wenig Wartung wünschen. Manche Schwächen (z. B. bei Hinderniserkennung oder Eckenreinigung) sind vorhanden, fallen im Alltag aber oft kaum ins Gewicht.
345,37 EUR
Hohe Saugleistung (bis ca. 20.000 Pa) — zuverlässig auch bei Staub, Schmutz und Tierhaaren
Gute Kombi aus Saugen und Wischen mit rotierenden Mopps und adaptiver Wasserzufuhr und Mopphöhe
Automatische Absaug- und Moppreinigungsstation: minimaler Wartungsaufwand
- Präzise Lasernavigation und zuverlässige Raumkartierung mit App-Steuerung, Sperrzonen, Planung etc
Relativ leise im Betrieb und insgesamt komfortabel im Alltag
Bei stark strukturierten Böden oder Teppichen kann die Wischleistung beschränkt sein
Die Omni-Station nimmt recht viel Platz in Anspruch
Test-Note: gut (1,6)
Saugleistung:
gut (2,0)
Navigation:
gut (2,0)
Akku:
sehr gut (1,0)
Station:
sehr gut (1,0)
Bedienung:
sehr gut (1,0)
Lautstärke:
gut (2,0)
Garantie/ Service:
gut (2,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: Premium-Saug- und Wischroboter mit umfangreicher All-in-One-Station
Abmessungen & Bauform: 35,2 x 35,3 x 10 cm, runde Form
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Die Saugleistung des T30C OMNI wird mit bis zu 20.000 Pascal (Pa) angegeben, das zählt zu den starken Werten im Premiumsegment und sorgt laut Nutzerberichten für eine gründliche Entfernung von Staub, Schmutz und auch Tierhaaren. Die Kombination aus Hauptbürste und Seitenbürste (mit Anti-Verhedderungs-Technologie „ZeroTangle 3.0“) verringert laut Hersteller und Erfahrungsberichten das Verheddern von Haaren und erleichtert die Pflege.
Bei Teppichböden passt das Gerät automatisch die Saugkraft an und entfernt dort zuverlässig Schmutz und Haare, was laut Nutzer*innen besonders bei Mietern mit Haustieren gut ankommt.
Auch Rand- und Eckenreinigung gelingt vergleichsweise gut: Dank rotierender Wischpads und angepasster Reinigungstechnologien erreicht der Roboter laut Nutzer*innen auch Bereiche nahe an Wänden und Möbelkanten.
Die Wischfunktion arbeitet mit rotierenden Mopps und aktiver Wasserzufuhr („OZMO Turbo 2.0“ laut Herstellerangaben). Damit lassen sich auch hartnäckigere Verschmutzungen beseitigen. Allerdings zeigen Berichte, dass das Wischergebnis je nach Bodenart und Verschmutzungsgrad variieren kann; auf stark strukturierten Böden oder tiefen Teppichen ist ein manuelles Nachwischen eventuell nötig.
Navigation & Orientierung
Der T30C OMNI nutzt Laser-Navigation (LDS / LiDAR) kombiniert mit weiterer Sensorik und Hinderniserkennung, was eine ziemlich präzise Kartierung und Raumaufteilung ermöglicht.
Dadurch kann er Räume zuverlässig erfassen, speichern und beim nächsten Reinigungslauf schnell wieder an die richtige Stelle zurückkehren. Auch virtuelle Grenzen oder Raumzonierungen sind über die App einstellbar. Die Pfadplanung verläuft meist systematisch und effizient, Ränder zuerst, dann Fläche, was zu einer gleichmäßigen Reinigung führt.
Allerdings melden einige Nutzer*innen und Testberichte, dass bei sehr kleinen Hindernissen oder engen Bereichen die Sensorik manchmal unsicher reagiert, dann kann der Roboter zögerlich oder vorsichtig navigieren. Insgesamt bleibt die Navigation aber solide und für die meisten Wohnsituationen völlig ausreichend.
Akku & Laufzeit
Der Hersteller gibt eine Laufzeit von etwa 180 Minuten pro Ladung an. Damit eignet sich der T30C gut für größere Wohnungen oder Häuser. Bei typischer Wohnfläche dürfte eine Reinigungseinheit ausreichen, um nahezu alle Räume abzudecken. Die Rückkehr zur Ladestation erfolgt automatisch, sobald der Akku zur Neige geht, was komfortabel ist und Nutzer*innen Zeit spart. In Nutzerberichten wird die Akkulaufzeit als ausreichend lang beschrieben, und viele bestätigen, dass der Roboter ganze Etagen oder Wohnungen in einem Durchgang schafft, vorausgesetzt, die Räume sind nicht übermäßig groß.
Behälter & Station
Der Staubbehälter des Roboters fasst rund 260 ml. Für viele Haushalte reicht das für mehrere Reinigungsläufe, bevor entleert werden muss. Die mitgelieferte „OMNI-Station“ übernimmt aber das Entleeren automatisch, somit entfällt regelmäßiges manuelles Entleeren bei richtiger Nutzung.
Darüber hinaus reinigt die Station die Mopps nach dem Wischen automatisch, inklusive Waschen und Trocknen und sorgt dafür, dass sie hygienisch bleiben und Geruchsbildung vermieden wird.
Die Station macht den T30C in der Alltagsnutzung vergleichsweise wartungsarm. Ein klarer Vorteil gegenüber „nur Saugroboter“-Modellen.
Bedienung & App-Funktionen
Die zugehörige App (in der Regel die „Ecovacs Home App“) erlaubt eine einfache Einrichtung, Raumkartierung, Verwaltung mehrerer Karten, Bereichsplanung, virtuelle Sperrzonen und individuelle Reinigungspläne. Sie können Saugleistung, Wasserzufuhr und Mopphöhe für unterschiedliche Räume individuell anpassen, beispielsweise weniger Wasser fürs geräuschempfindliche Wohnzimmer, mehr fürs Bad. Auch Sprachsteuerung und Smart-Home-Integration sind laut Hersteller möglich (z. B. Alexa, Google Assistant), was zusätzlichen Komfort im Alltag bringen kann. Viele Nutzer*innen loben die Bedienfreundlichkeit und Stabilität der Software nach der Einrichtung läuft der Roboter meist zuverlässig und ohne häufige Anpassungen.
Lautstärke & Verhalten
Der Roboter arbeitet vergleichsweise leise, selbst im Saugmodus mit hoher Leistung, was von Nutzerberichten positiv hervorgehoben wird und im Vergleich zu vielen klassischen Staubsaugern als deutlich angenehmer empfunden wird. Das Bewegungsverhalten ist in der Regel ruhig, zielgerichtet und effizient: Er fährt systematisch Räume ab, erkennt Hindernisse und weicht diesen aus.
Ein möglicher Nachteil: In sehr engen Bereichen oder bei vielen kleinen Hindernissen kann die Navigation etwas vorsichtig wirken; das führt vereinzelt zu zögerlichem Verhalten oder Umwegen.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Mit der OMNI-Station liefert der Hersteller ein überzeugendes „All-in-One“-System: Saugen, Wischen, Entleeren und Moppreinigung erfolgen automatisch, was Wartung und Aufwand auf ein Minimum reduziert. Das „ZeroTangle“-System verspricht reduzierte Verhedderung bei Haaren, ein wichtiger Aspekt bei Haustieren oder viel Haaraufkommen. Ein Kritikpunkt, der gelegentlich genannt wird: Für sehr anspruchsvolle Nutzer*innen könnte das Wischsystem nicht ganz mit spezialisierten Wischrobotern mithalten, je nach Wohnsituation kann ein manuelles Nachwischen nötig sein.
Fazit
Der DEEBOT T30C OMNI Gen 2 stellt ein sehr starkes Allround-Gerät dar. Mit kräftiger Saugleistung, zuverlässiger Navigation, praktischer All-in-One-Station und komfortabler App-Steuerung. Für Haushalte mit mehreren Bodenarten, Haustieren oder Menschen, die möglichst wenig Aufwand mit Reinigung und Wartung haben wollen, ist er eine sehr empfehlenswerte Wahl. Der Preis liegt im oberen Segment, doch angesichts der hohen Automatisierung, der Ausstattung und des Komforts erscheint das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus gerechtfertigt, insbesondere wenn Sie Wert auf Zeitersparnis und Komfort legen.
Platz 3

Test-Note: 1,6
3. Roborock Qrevo QV35A
Der Roborock QV35A ist ein starker Allrounder im Bereich Saug- und Wischroboter: Mit guter Saugleistung, solider Navigation und einer vollautomatischen Station für Entleerung, Moppreinigung und Wasserhandling bietet er für viele Haushalte eine sehr gute Mischung aus Leistung, Komfort und Alltagstauglichkeit. Besonders Haushalte mit Hartböden, Haustieren oder mittlerer Wohnfläche profitieren, aber bei hohen Ansprüchen an Wischqualität oder spezielle Boden-/Möbelkonstellationen gibt es Kompromisse.
599,99 EUR
Solide Saugleistung mit 8.000 Pa: nimmt Staub, Schmutz und Tierhaare zuverlässig auf
Gute Kombination aus Saugen und Wischen mit rotierenden Mopps und automatischer Moppreinigung in der Station
Präzise LiDAR-Navigation mit Karte, Raum- und Zonensteuerung, Hinderniserkennung und automatischem „Recharge & Resume“
Komfortable All-in-One-Dockingstation automatische Staubentleerung, Wasserhandling und Mopfreinigung sparen Zeit und Aufwand
Umfangreiche App-Funktionen und Smart-Home-Integration: Reinigung lässt sich einfach planen, steuern und anpassen
- Wischfunktion erreicht bei Randnähe und Ecken nicht immer ganz bis an die Wand
Bei sehr flauschigen oder hochflorigen Teppichen kann die Leistung eingeschränkt sein, da Saugkraft und Walze limitiert sind
Test-Note: gut (1,6)
Saugleistung:
gut (2,0)
Navigation:
gut (2,0)
Akku:
sehr gut (1,0)
Station:
sehr gut (1,0)
Bedienung:
sehr gut (1,0)
Lautstärke:
gut (2,0)
Garantie/ Service:
gut (2,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: Roboter mit All-in-One-Dockingstation
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Der QV35A bietet eine Saugleistung von bis zu 8.000 Pa („HyperForce“-Saugkraft laut Hersteller). Damit entfernt er Staub, Krümel und auch Tierhaare relativ zuverlässig. Nutzer*innen beschreiben, dass selbst tief sitzender Schmutz und Haare oft bei nur einem Durchgang verschwinden.
Die kombinierte Bürstenanordnung mit Hauptbürste (Gummi-Walze) und Seitenbürste ist so konzipiert, dass Verwicklungen bei Haaren reduziert werden („Anti-Tangle / Dual Anti-Tangle System“). Das hilft besonders in Haushalten mit Tieren oder wenn häufig Haare eingesammelt werden müssen. Einige Tests bemängeln jedoch, dass bei langen Haaren oder sehr haarigem Schmutz auf Teppich die Gummi-Bürsten nicht ganz so effektiv sind wie bei Premium-Walzen.
Die Wischfunktion arbeitet mit zwei rotierenden Mopppads, die elektronisch gesteuert Wasser abgeben und bei hochflorigen Teppichen automatisch angehoben werden (damit keine Feuchtigkeit in Teppichfasern gelangt). Auf Hartböden erzielen viele Nutzer*innen gute, streifenfreie Ergebnisse und finden die Wischfunktion ausreichend für Alltagsschmutz oder leichte Flecken. Bei sehr feinen Rändern (z. B. direkt an Wandkanten, Sockelleisten oder Möbelrändern) berichten einige aber, dass der Roboter beim Wischen nicht ganz bis in die Ecken kommt, dort bleibt laut Nutzerberichten oft ein Rand von etwa 8–10 cm ungewischt.
Navigation & Orientierung
Der QV35A nutzt ein LiDAR-basiertes Navigationssystem (LDS) kombiniert mit einer Objekterkennungstechnologie („Reactive Tech“), um Räume zu kartieren, Hindernisse zu erkennen und diese möglichst sicher zu umfahren. Nach dem ersten Kartierungslauf kann er Grundrisse speichern, was danach eine gezielte Raum- oder Zonenreinigung erlaubt, inklusive Sperrzonen und Zeitplänen.
In der Praxis berichten viele Anwender*innen, dass die Navigation präzise arbeitet: Möbel, Stuhlbeine oder andere Hindernisse werden meistens zuverlässig erkannt und umfahren; Reinigungen erfolgen systematisch statt zufällig, was die Effizienz erhöht. Es gibt jedoch auch Berichte, wonach sehr kleine oder flache Hindernisse (z. B. Kabel, Spielzeug) von der Hinderniserkennung nicht immer korrekt erkannt werden, dann kann der Roboter unsicher reagieren oder umständlich navigieren. Insgesamt ist das Navigationssystem aber solide und für die meisten Wohnungen völlig ausreichend.
Akku & Laufzeit
Der Akku des QV35A reicht laut Hersteller für bis zu 180 Minuten kontinuierliche Reinigung. Ein Wert, der in Nutzerberichten häufig bestätigt wird. Damit schafft der Roboter typischerweise komplette Wohnungen oder größere Wohnflächen in einem Durchgang — ideal bei mittleren bis größeren Haushalten.
Wenn der Akku zur Neige geht, kehrt der Roboter automatisch zur Basisstation zurück, lädt auf und setzt die Reinigung anschließend dort fort, wo er aufgehört hat („Recharge & Resume“).
Behälter & Station
Der Roboter wird mit einer „All-in-One“-Dockingstation geliefert, die mehrere Aufgaben übernimmt: automatische Staubentleerung, Auffüllen des Frischwassers, Waschen und Trocknen der Mopppads sowie Annahme des Schmutzwassers.
Die Mopps werden nach dem Wischdurchgang automatisch in der Station gereinigt und getrocknet allerdings mit Raumlufttrocknung, nicht mit Heißluft. Der Staubbeutel in der Station hat ausreichend Kapazität, sodass bei normaler Nutzung nur alle paar Wochen bis Monate ein Wechsel nötig ist das reduziert den Wartungsaufwand deutlich.
Das reduziert den Pflegeaufwand im Alltag auf ein Minimum eines der größten Vorteile bei kombinierten Saug-Wisch-Robotern mit Dockingstation.
Bedienung & App-Funktionen
Die Steuerung erfolgt über die bekannte Roborock-App: Dort lässt sich die Karte ansehen, Räume und Zonen definieren, No-Go-Zonen festlegen und Reinigungspläne definieren, etwa unterschiedliche Reinigungsmodi für einzelne Zimmer.
Sie können Saugleistung und Wasserabgabe je nach Raum individuell einstellen, etwa mehr Leistung und Wasser im Flur oder der Küche, weniger im Wohnbereich. Sprachsteuerung und Smart-Home-Integration (z. B. via Alexa oder Google Assistant) werden ebenfalls unterstützt.
Viele Nutzer*innen loben, dass die App intuitiv ist und die Reinigung anschließend fast „auf Autopilot“ läuft, das spart Zeit und macht den Roboter zum echten Alltagshelfer.
Lautstärke & Verhalten
Mit einer typischen Lautstärke von etwa 64 dB laut Herstellerangaben bewegt sich der QV35A im mittleren Bereich, deutlich hörbar, aber für viele Wohnsituationen akzeptabel. In der Praxis berichten Nutzer*innen, dass Gespräche in der Nähe zwar teils übertönt werden können, aber der Roboter nicht so laut ist wie klassische Staubsauger.
Das Bewegungsverhalten wirkt meist stabil, zielgerichtet und effizient: Räume werden systematisch abgefahren, Hindernisse bei den meisten Möbelstücken zuverlässig erkannt. Wegen der LiDAR-Navigation funktioniert die Orientierung auch bei wenig Licht gut. Praktisch für Reinigung am Abend oder frühen Morgen.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Roborock positioniert den QV35A als „preis-leistungsoptimiertes“ Modell der Qrevo-Reihe: mit starker Ausstattung, guter Automatisierung und niedriger Wartungskostendas Preis-Leistungskonzept wirkt im Alltag überzeugend.
Die Dockingstation mit automatischer Stationärfunktion (Entleerung, Mopfreinigung, Wasserhandling) hält, was sie verspricht, was viele Nutzer*innen als großen Komfortgewinn loben. Allerdings: Einige Premium-Features wie Heißlufttrocknung der Mopps oder sehr starke Saugreserven für sehr dichte Teppiche fehlen,das ist bewusst der mittleren Preisklasse geschuldet.
Fazit
Der Roborock QV35A ist ein sehr ausgewogener Saug- und Wischroboter: Er bietet mit 8.000 Pa eine starke Saugleistung, solide Wischfunktion, zuverlässige Navigation und eine voll automatische Dockingstation. All das zu einem Preis, der im Verhältnis zu Ausstattung und Komfort fair erscheint. Für mittlere bis größere Wohnungen, Haushalte mit Hartböden, Haustieren oder Menschen mit wenig Zeit ist er eine ausgezeichnete Wahl.
Wenn Ihr Fokus auf einfache Reinigung, Komfort und möglichst wenig Wartung liegt (z. B. regelmäßiges Staubsaugen und Wischen ohne viel Aufwand), bekommen Sie mit dem QV35A ein sehr gutes Gesamtpaket. Sollten Sie jedoch sehr flauschige Teppiche, viele enge Möbelkonstellationen oder höchste Wisch-/Randnähe haben, könnten Modelle der Oberklasse oder spezialisierte Geräte eine bessere Wahl sein.
Platz 4

Test-Note: 1,9
4. Dreame L10s Ultra Gen 2
Der Dreame L10s Ultra Gen 2 ist ein Saug- und Wischroboter mit All-in-One-Station, der gute Saugleistung, Wischfunktion und eine weitgehende Automatisierung kombiniert. Für Haushalte, die möglichst wenig Aufwand mit Reinigung und Wartung haben wollen, kann er eine sehr komfortable Lösung sein, gerade bei moderatem Preis-Leistungs-Verhältnis. Zugleich gibt es aber auch Einschränkungen, etwa bei Teppichen, bei der Mopptrocknung und in engen Bereichen.
399,99 EUR
Gute Saugleistung mit bis zu 10.000 Pa — Schmutz, Staub und Krümel werden zuverlässig erfasst
Kombination aus Saugen und Wischen mit automatischer Station
- Mopps lassen sich ausfahren, was besonders bei Rand- bzw. Kantenreinigung Vorteile bringt
Solide Navigation mit LiDAR und Hinderniserkennung, systematische Raumkartierung und gute Steuerbarkeit über App
Besonders bei Haaren bzw. Tierhaaren kann es zu Verwickelungen in der Bürste kommen, was Reinigungsleistung und Wartung betrifft
Test-Note: gut (1,9)
Saugleistung:
gut (2,0)
Navigation:
gut (2,0)
Akku:
sehr gut (1,0)
Station:
gut (2,0)
Bedienung:
sehr gut (1,0)
Lautstärke:
befriedigend (3,0)
Garantie/ Service:
gut (2,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: All-in-One-Basisgerät
Abmessungen & Bauform: 35,0 × 35,0 × 9,72 cm
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Der Hersteller gibt eine Saugkraft von bis zu 10.000 Pa an. Ein Wert, der in Nutzerberichten oft als ausreichend bis stark bewertet wird. In der Praxis entfernt der L10s Ultra Gen 2 sowohl feinen Staub als auch gröberen Schmutz und Krümel auf Hartböden zuverlässig.
Zur Bürstenkonfiguration: Der Roboter nutzt eine Hauptbürste (Gummiwalze) und in der Regel eine Seitenbürste. Je nach Testbericht kann bei Haaren oder vielen Tierhaaren aber Verwickelung auftreten. Bei Teppichböden erhöht das Gerät automatisch die Saugleistung, was die Reinigung von Teppichen verbessert.
Für die Wischfunktion nutzt der L10s Ultra Gen 2 zwei rotierende Mopppads und eine Technologie namens „MopExtend“, das heißt einer der Mopps kann ausgefahren werden, um näher an Möbel oder Ränder zu gelangen und so eine bessere Rand- bzw. Kantenreinigung zu ermöglichen. Auf glatten Böden sind die Ergebnisse laut Nutzer*innen oft gut leichte Verschmutzungen oder alltäglichen Schmutz entfernt er zuverlässig. Allerdings berichten einige Testberichte, dass bei sehr hartnäckigen Flecken oder stark verschmutzten Bereichen bzw. bei strukturierten Böden die Mopps manchmal an ihre Grenzen stoßen.
Navigation & Orientierung
Der Roboter nutzt ein Lasernavigationssystem (LiDAR) kombiniert mit Sensorik und automatischer Hinderniserkennung, um Räume zu kartieren und systematisch abzufahren. Bereits beim ersten Durchlauf erstellt er eine Karte der Räume, die in der App angezeigt und bearbeitet werden kann inklusive Raumaufteilung, Sperrzonen und Zeitplänen.
In der Praxis berichten Nutzer*innen, dass der L10s Ultra Gen 2 Räume recht zuverlässig navigiert, Möbel und Hindernisse meist korrekt erkennt und systematisch arbeitet: zuerst Ränder / Randbereiche, anschließend die Rauminnenflächen. Doch bei sehr engen Übergängen oder schmalen Passagen kann es laut einigen Testberichten vorkommen, dass das Gerät vorsichtig ist, in seltenen Fällen wird eine Passage gemieden, obwohl ein Festfahren wahrscheinlich nicht gewesen wäre.
Akku & Laufzeit
Laut Hersteller bietet der Dreame L10s Ultra Gen 2 eine Akkulaufzeit von bis zu 4 Stunden (je nach Nutzung / Einstellung). In realen Testdurchläufen erreicht er häufig Zeiten, mit denen größere Wohnflächen oder mehrere Räume in einem Durchgang gereinigt werden können.
Wenn der Akku zur Neige geht, oder nach Beendigung der Reinigung, kehrt der Roboter automatisch zur Basisstation zurück. Dort erfolgt Aufladung und bei Bedarf Fortsetzung der Reinigung („Recharge & Resume“).
Behälter & Station
Die mitgelieferte Basisstation übernimmt viele Wartungsaufgaben automatisch: Sie entleert den Staubbehälter des Roboters in einen großen Beutel, wäscht und trocknet die Mopppads, füllt Frischwasser auf und handhabt das Reinigungsmittel über einen frei befüllbaren Dosierer. Die Mopps werden nach dem Wischen automatisch gereinigt, allerdings nur mit kaltem Wasser, da die Station keine Heißwasser- oder Heißluft-Reinigung integriert hat.
Das reduziert den manuellen Aufwand deutlich und macht den L10s Ultra Gen 2 in vielen Haushalten sehr wartungsarm ein klares Plus gegenüber einfacheren Saugrobotern.
Bedienung & App-Funktionen
Die Bedienung erfolgt über die App, die Einrichtung, Kartenerstellung, Raumaufteilung, Reinigungskonfiguration (Saugleistung, Wasserabgabe, Mopphöhe) sowie Zeitpläne, No-Go-Zonen oder Raumselektivreinigung erlaubt.
Darüber hinaus werden Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant unterstützt. Wer möchte, kann den Roboter so komfortabel per Sprache steuern. Viele Nutzer*innen heben hervor, dass der Alltagsbetrieb sehr bequem ist. Nach einmaliger Einrichtung erledigt der Roboter die Reinigung meist autonom und zuverlässig.
Lautstärke & Verhalten
Beim Saugen erzeugt der L10s Ultra Gen 2 laut einem Test etwa 64,4 dB — also durchaus hörbar, aber im Vergleich zu klassischen Staubsaugern relativ moderat. Nutzer*innen berichten, dass das Betriebsgeräusch meist als summend und gleichmäßig wahrgenommen wird, nicht als störend laut.
Das Bewegungsverhalten wirkt insgesamt ruhig, zielgerichtet und systematisch: Der Roboter navigiert strukturiert, fährt Räume Raum für Raum ab und umgeht Hindernisse zuverlässig. Bei sehr engen Bereichen oder vielen kleinen Hindernissen kann er jedoch etwas vorsichtig sein. Das kann dazu führen, dass er Stellen überspringt oder langsamer fährt als nötig.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Mit dem L10s Ultra Gen 2 verspricht der Hersteller ein umfassendes Reinigungssystem mit minimalem manuellem Aufwand: Saugen, Wischen, Entleeren, Mopppflege und Wasserhandling in einem Gerät. Viele Nutzer bestätigen, dass diese Versprechen im Alltag weitgehend eingelöst werden: Der Aufwand für regelmäßige Reinigung bzw. manuelle Pflege reduziert sich deutlich.
Gleichzeitig ist der Preis, je nach Markt und Angebot, oft günstiger als bei vielen Premium-Saug-Wisch-Robotern mit ähnlicher Ausstattung, was das Gerät zu einem interessanten Kompromiss aus Funktionalität und Kosten macht.
Ein möglicher Kritikpunkt aus Nutzer- und Testberichten: Die Mopptrocknung erfolgt nur mit Raumluft, nicht mit heißer Luft das kann bei häufiger Nutzung oder hoher Feuchtigkeit zur Geruchsbildung führen oder lange Trocknungszeiten bedeuten.
Fazit
Der Dreame L10s Ultra Gen 2 ist ein sehr gutes Angebot für alle, die eine komfortable, möglichst automatische Lösung für Saugen und Wischen suchen, ohne gleich zum absoluten Premium-Flaggschiff greifen zu müssen. Er bietet kräftige Saugleistung, eine solide Wischfunktion, zuverlässige Navigation und eine sehr bequeme All-in-One-Station und damit eine deutliche Reduktion des täglichen Putzaufwands.
Vor allem in Haushalten mit Hartböden, mittlerer bis großer Wohnfläche oder Haustieren kann er überzeugen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aus unserer Sicht überzeugend. Sie erhalten viele Funktionen, die sonst nur teureren Geräten vorbehalten sind, zu einem vergleichsweise moderaten Preis.
Wenn Sie jedoch sehr hohe Ansprüche an Wischleistung, Mopptrocknung oder maximale Präzision in engen Räumen haben, sind vielleicht teurere oder spezialisierte Geräte sinnvoller.
Platz 5

Test-Note: 2,1
5. Xiaomi Robot Vacuum X20+
Der Xiaomi Robot Vacuum X20+ ist ein preislich attraktiver Saug- und Wischroboter mit moderner Navigation, ordentlicher Saugleistung und einer praktischen Kombistation, die viel Komfort bietet. Für Haushalte mit überwiegend Hartböden, leichten bis mittleren Verschmutzungen und einem Wunsch nach Automatisierung ist er eine gute Wahl. Allerdings müssen Sie im Vergleich zu Premiumgeräten leichte Abstriche bei der Wischleistung, Eckenreinigung und bei sehr komplexen Wohnumgebungen machen.
267,00 EUR
Gute Saugleistung (5.000 Pa) für Alltagsschmutz und Tierhaare
Rotierende Mopps mit zuverlässiger Grundreinigung
- Präzise Laser-Navigation und strukturierte Pfadplanung
Lange Akkulaufzeit (bis 180 Minuten)
- Eckenreinigung nicht so präzise wie bei Premiumgeräten mit ausfahrbaren Mopps
Hinderniserkennung bei sehr flachen Gegenständen manchmal unzuverlässig
Saugleistung für hochflorige Teppiche begrenzt
Test-Note: gut (2,1)
Saugleistung:
befriedigend (3,0)
Navigation:
gut (2,0)
Akku:
gut (2,0)
Station:
gut (2,0)
Bedienung:
gut (2,0)
Lautstärke:
gut (2,0)
Garantie/ Service:
gut (2,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: Saug- und Wischroboter mit automatischer Absaug- und Moppreinigungsstation
Abmessungen & Bauform: 32,5 × 32,5 × 9,7 cm
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Der X20+ bietet laut Hersteller eine Saugleistung von bis zu 5.000 Pa. Das ist für Hartböden und Kurzflorteppiche ausreichend stark. Nutzerberichte bestätigen, dass Staub, Krümel, Tierhaare und Alltagsverschmutzungen zuverlässig aufgenommen werden.
Die Hauptbürste besteht aus Gummi, was Verwicklungen reduziert. Dennoch kann sie bei vielen Haaren etwas Pflege benötigen. Die Seitenbürste sorgt für ordentliche Randreinigung, auch wenn der Roboter Ecken nicht ganz so gut erreicht wie höherpreisige Modelle mit ausfahrbaren Mopps oder Eckbürsten.
Die Teppicherkennung funktioniert zuverlässig: Auf Teppichen erhöht das Gerät automatisch die Saugleistung. Die Wischfunktion nutzt zwei rotierende Mopps, die den Boden gut nebelfeucht reinigen. Für leichte Flecken funktioniert dies gut, bei hartnäckigem Schmutz ist aber manchmal manuelles Nacharbeiten nötig.
Navigation & Orientierung
Der X20+ verwendet LDS-Laser-Navigation kombiniert mit Infrarotsensoren. Dadurch erstellt er präzise Karten, navigiert systematisch und kann Räume logisch aufteilen. Viele Nutzer loben, dass er Hindernisse gut erkennt und kaum chaotisch fährt.
Die Pfadplanung verläuft strukturiert: Zuerst Ränder, dann Bahnen im Inneren. Kleinere Gegenstände oder flache Hindernisse werden jedoch nicht immer zuverlässig erkannt, weshalb ein kurzes Aufräumen vor dem Start weiterhin sinnvoll bleibt.
Akku & Laufzeit
Mit seinem Akku erreicht der Roboter eine Laufzeit von bis zu 180 Minuten. Das ist ausreichend für mittelgroße und größere Wohnungen. Wenn der Akku sich dem Ende zuneigt, kehrt der X20+ automatisch zur Station zurück und lädt nach. Dank „Recharge & Resume“ setzt er die Reinigung anschließend dort fort, wo er aufgehört hat.
Die Ladezeit liegt, je nach Akkustand, meist zwischen 3 und 4 Stunden, was im Durchschnitt dieses Segments liegt.
Behälter & Station
Der Staubbehälter im Roboter fasst etwa 350 ml, wird aber von der Station automatisch in einen Staubbeutel abgesaugt. Dieser muss je nach Nutzung nur alle paar Wochen gewechselt werden.
Die Mopps werden nach jeder Wischfahrt automatisch in der Station gereinigt und mit Raumluft getrocknet. Das ist komfortabel, aber nicht so hygienisch wie Modelle mit Heißwasser- oder Heißlufttrocknung. Der Frischwasser- und Abwasserbehälter in der Station ist ausreichend groß dimensioniert, sodass Sie nicht täglich nachfüllen müssen.
Bedienung & App-Funktionen
Die Xiaomi Home App gilt als übersichtlich und stabil. Sie können:
- Räume benennen und aufteilen
- Sperrzonen und virtuelle Wände setzen
- Reinigungspläne erstellen
- Saugleistung und Wasserabgabe anpassen
- Karten für mehrere Etagen speichern
Die Sprachsteuerung über Google Assistant und Alexa wird unterstützt. Softwareupdates bietet Xiaomi regelmäßig an, viele Nutzer loben die Weiterentwicklung per Firmware.
Lautstärke & Verhalten
Mit typischen 62–68 dB gehört der X20+ zu den moderat lauten Saugrobotern. Im Alltag ist er hörbar, aber nicht störend laut. Die Station ist beim Absaugen naturgemäß deutlich lauter, dies dauert aber nur wenige Sekunden.
Im Fahrverhalten wirkt der Roboter ruhig und systematisch. Schwellen bis ca. 2 cm überwindet er normalerweise problemlos. Die automatische Höhenanpassung hilft bei kleineren Teppichkanten.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Xiaomi verspricht ein gutes Gesamtpaket aus Effizienz, Komfort und Preis-Leistung und viele Kundinnen und Kunden bestätigen, dass dieses Versprechen erfüllt wird. Der Support hängt vom Händler ab, wird aber meist als zuverlässig bewertet.
Einige Käufer*innen bemängeln, dass Ersatzteile nicht ganz so leicht verfügbar sind wie bei Premium-Herstellern oder dass die Station bei starker Nutzung häufiger gereinigt werden muss als erwartet.
Fazit
Der Xiaomi Robot Vacuum X20+ ist ein guter Allrounder für Haushalte, die eine moderne, komfortable Reinigungslösung zum fairen Preis suchen. Er saugt solide, wischt ordentlich, navigiert zuverlässig und nimmt Ihnen dank Station viel Arbeit ab.
Im Vergleich zu teureren Geräten fehlen ihm Premiumfunktionen wie Heißlufttrocknung, besonders starke Saugleistung oder erweiterte Objekterkennung. Dennoch bietet er Ihnen im Verhältnis zum Preis ein überzeugendes Gesamtpaket.
Für mittelgroße Wohnungen, Hartböden und normale Alltagsverschmutzungen ist er klar empfehlenswert.
Platz 6

Test-Note: 2,3
6. Eufy C10
Der Eufy C10 ist ein schlanker, preislich attraktiver Saugroboter mit automatischer Absaugstation — ideal für Haushalte mit Hartböden oder kurzflorigen Teppichen und für Menschen, die möglichst viel Reinigungsarbeit automatisieren möchten. Er überzeugt durch seine einfache Bedienung, niedrige Bauhöhe und eine ordentliche Saugleistung. Wer allerdings auf Wischfunktion, sehr präzise Navigation in komplexen Räumen oder maximale Saugleistung setzt, erreicht mit ihm nur einen grundsoliden Einstieg aber nicht Spitzenleistung.
199,00 EUR
Sehr flaches Design (Höhe 7,3 cm) — ideal für Reinigung unter Möbeln
Automatische Absaugstation mit großem Staubbeutel (3 L) — seltene manuelle Entleerung nötig (~60 Tage)
Ordentliche Saugleistung (4 000 Pa) — zuverlässig bei Staub, Krümeln und Tierhaaren auf Hartböden und kurzflorigen Teppichen
Ausfahrbare Seitenbürste unterstützt Rand- und Kantenreinigung
Navigation mit Laser + Infrarot, Kartenerstellung, No-Go-Zonen, App-Steuerung und Zeitpläne — guter Komfort für den Alltag
- Keine Wischfunktion — das Wischen von Böden müssen Sie weiterhin manuell übernehmen
Absaug-Station beim Entleeren teils laut — wenngleich kurzzeitig
Test-Note: gut (2,3)
Saugleistung:
befriedigend (3,0)
Navigation:
gut (2,0)
Akku:
gut (2,0)
Station:
gut (2,0)
Bedienung:
gut (2,0)
Lautstärke:
befriedigend (3,0)
Garantie/ Service:
gut (2,0)
Testbericht:
Allgemeine Produktinformationen
Gerätetyp: Der Eufy C10 ist ein reiner Saugroboter mit Selbstentleerungsstation
Abmessungen & Bauform: Nur 7,3 cm hoch
Saugleistung & Reinigungseffizienz
Der Hersteller gibt eine Saugleistung von 4.000 Pa an. Das ist für ein Gerät dieser Klasse ordentlich und reicht laut Erfahrungsberichten aus, um Staub, Krümel, Schmutz und Tierhaare auf Hartböden und kurzflorigen Teppichen zuverlässig aufzusaugen.
Die Kombination aus Rollbürste und ausfahrbarer Seitenbürste unterstützt die Reinigungsleistung: Die Seitenbürste hilft dabei, Randbereiche und Ecken besser zu erreichen. Nach Nutzerberichten funktioniert die Aufnahme von Krümeln, Staub und Tierhaaren in vielen Fällen gut — bei sehr dichter Verschmutzung oder hochflorigen Teppichen sind die Ergebnisse allerdings weniger zuverlässig.
Wichtig: Da kein Wassertank und keine Mopps verbaut sind, bietet der C10 keine Wischfunktion. Wenn Sie also feuchten Boden oder Flecken manuell wischen möchten, müssen Sie das separat tun.
Navigation & Orientierung
Der C10 verwendet eine Kombination aus Punktlaser (LDS / LiDAR) und Infrarot-/Hindernissensoren für die Navigation — laut Hersteller und Testberichten fährt er damit systematisch und effizient durch Räume.
Viele Nutzer*innen loben, dass nach einer Lernphase eine virtuelle Karte erstellt wird, auf der Räume und Zonen definiert, No-Go-Zonen gesetzt und die Reinigung gezielt gesteuert werden kann.
Allerdings berichten einige, dass kleinere Hindernisse (z. B. Kabel, Schuhe, flache Gegenstände) nicht immer zuverlässig erkannt werden. Ein vorsorgliches Aufräumen vor dem Start bleibt also empfehlenswert. In engen oder unübersichtlichen Wohnungen kann das Navigationsverhalten teils weniger straff wirken als bei teureren Premiumrobotern.
Akku & Laufzeit
Die Laufzeit wird mit bis zu 120 Minuten angegeben. Das ist typisch für Geräte der mittleren Preisklasse und ausreichend für viele Wohnungen und Haushalte.
Wenn der Akku zur Neige geht, kehrt der Roboter automatisch zur Ladestation zurück. Eine „Fortsetzen“-Funktion (Restart der Reinigung nach Laden) ist vorhanden, allerdings kann sie je nach Wohnungsgröße und Nutzung eingeschränkt sein.
Behälter & Station
Der C10 kommt mit einer automatischen Absaugstation. Ein echtes Plus in dieser Preis-/Leistungsklasse. Der Staubbehälter im Roboter selbst wird automatisch in einen 3-Liter-Staubbeutel der Station entleert.
Laut Hersteller reicht dieser Beutel in vielen Haushalten etwa 60 Tage, bevor ein Wechsel nötig ist,das minimiert den Aufwand für Sie erheblich.
Da es keine Wischfunktion gibt, sind Wassertank, Mopps oder Moppreinigungsfunktionen nicht vorhanden. Entsprechend entfällt der Wartungsaufwand in diesem Bereich.
Bedienung & App-Funktionen
Steuerung und Einrichtung des Roboters erfolgen über die Hersteller-App (typischerweise „Eufy / EufyLife“). Über die App lassen sich Karten erstellen, No-Go-Zonen und virtuelle Begrenzungen setzen sowie Reinigungspläne und Zeitpläne einrichten. Viele Nutzer*innen schätzen, dass der Roboter nach der Einrichtung weitgehend „autonom“ läuft. Tägliches Staubsaugen kann bequem automatisiert werden. Sprachsteuerung über Assistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant wird unterstützt, was zusätzliche Flexibilität und Komfort im Alltag bringt.
Lautstärke & Verhalten
Der Hersteller gibt eine Lautstärke von ca. 51 dB an. Real gemessen liegt der Geräuschpegel im Alltag meist im Bereich von etwa 60–62 dB beim Saugen. Viele Nutzer empfinden das als akzeptabel und deutlich leiser als klassische Bodenstaubsauger.
Das Bewegungsverhalten wird insgesamt als ruhig und systematisch beschrieben. Räume werden meist bausteinförmig gereinigt, Hindernisse vermieden und eine gute Abdeckung erzielt.
Als Nachteil nennen Nutzer*innen, dass er sich gelegentlich an Kabeln oder sehr flachen Hindernissen verhaken kann. Vorheriges Aufräumen bleibt daher ratsam.
Service/Garantie/Werbeversprechen
Der Hersteller wirbt mit dem Komfort einer automatischen Entleerung und der Kombination aus kompakter Bauform und starker Saugleistung. Diese Versprechen werden durch zahlreiche Bewertungen und Tests weitgehend eingelöst.
Zudem gilt der C10 als eine gute „Budget-Auto-Empty“-Option auf dem Markt: Er bietet Funktionen, die früher teureren Geräten vorbehalten waren, zu einem recht moderaten Preis oft deutlich unter vergleichbaren Premiumrobotern.
Ersatzbeutel und Zubehör sind einfach erhältlich, der Support läuft über Hersteller bzw. Händler. Laut Nutzerberichten meist unkompliziert und kundenfreundlich.
Fazit
Der Eufy C10 ist aus unserer Sicht eine empfehlenswerte Wahl, wenn Sie einen preiswerten, wartungsarmen Saugroboter suchen, der zuverlässig Staub, Krümel und Tierhaare auf Hartböden und kurzen Teppichen entfernt und das mit maximal wenig Aufwand für Sie. Seine flache Bauweise, automatische Staubentleerung und einfache Bedienung machen ihn zu einem echten Alltagshelfer.
Wenn Sie jedoch auf Wischfunktion, sehr ausgefeilte Navigation oder Tiefenreinigung von Teppichen Wert legen, stoßen Sie mit dem C10 an seine Grenzen. Für solche Anforderungen sind höherpreisige Geräte mit Wischmodul oder stärkerer Sensorik besser geeignet. Für Haushalte mit Hartböden, Tierhaaren oder normalem Reinigungsbedarf ist der C10 aus unserer Sicht ein gutes Preis-Leistungs-Modell.


Transparenz, Fairness
und Expertise.
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